Ich grabe dort, wo niemand sucht.
Als Hobby-Kriminalarchäologe beschäftigt sich Adolf J. Köppel seit vielen Jahren mit historischen Fällen und bringt dabei erstaunliche Erkenntnisse ans Tageslicht.
Themen
Mordfall Hinterkaifeck
Hinterkaifeck – ein einsamer Einödhof tief in Bayern – wurde 1922 zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens: Sechs Menschen, darunter Andreas Gruber, seine Frau, seine Tochter Viktoria, die beiden Enkelkinder und die frisch angestellte Magd, wurden auf grausamste Weise ermordet. Ein dunkles Geheimnis, das nun gelüftet werden konnte.
Gletschermumie Ötzi
Die rund 5'300 Jahre alte Gletschermumie wurde 1991 in den Alpen entdeckt. Die Pfeilspitze in Ötzis Schulter liess ihn verbluten – ein Jagdunfall aus der Steinzeit? Seine Ausrüstung weist überraschende, bisher unentdeckte Funktionen auf – von Tarnkleidung bis hin zu vielseitigen Werkzeugen. Sie waren besser durchdacht, als man lange annahm und zeugen von einem Überlebenskünstler in rauer Umgebung.
Bücher
In den Sachbüchern und Romanen verbindet Adolf J. Köppel fundiertes Wissen mit erzählerischer Kraft. Er dokumentiert nicht nur seine Entdeckungen rund um Ötzi und Hinterkaifeck, sondern erweckt sie auch in spannenden Romanen zum Leben. So entsteht ein vielschichtiges Gesamtbild, das Fakten mit lebendiger Vorstellungskraft verbindet und dem Leser erlaubt, tief in vergangene Welten einzutauchen.
Über mich
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit historischen Rätseln, archäologischen Funden und ungelösten Kriminalfällen. Dabei verbinde ich Neugier mit sorgfältiger Recherche und der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich und spannend aufzubereiten. So entsteht ein Gesamtbild, das Wissen mit erzählerischer Tiefe verbindet – informativ, packend und immer mit einem Blick für das Unbekannte hinter dem Bekannten.
Meine Faszination für ungelöste Fälle begann 2012 mit einem TV-Bericht über den Sechsfachmord von Hinterkaifeck. Obwohl die Polizei damals wie heute von einem Raubmord ausgeht, wurde nie etwas gestohlen. Ich vertiefte mich in die historischen Quellen und veröffentlichte dazu den Kriminalroman Lerchenstimme und das Sachbuch Der Gruber war’s.
Nach diesen beiden Büchern wollte ich mein Hobby eigentlich beenden. Doch die Leidenschaft fürs Recherchieren liess mich nicht los. Der Fall «Jack the Ripper» kam wegen fehlender Quellen nicht infrage, und auch beim Mann aus dem Eis, Ötzi, schien alles bereits erforscht.
Dann sah ich einen neuen Dokumentarfilm, der mich stutzig machte: Ötzi soll auf der Flucht gewesen sein und sei mit einem Pfeil in der Schulter getroffen worden. Das ergab für mich keinen Sinn – warum sollte ein Verfolger sein Opfer bis hoch in die Berge jagen, nur um es dann nicht endgültig aus dem Weg zu räumen?
Diese Ungereimtheit liess mich nicht mehr los. Mit gezielter Recherche und gestützt auf mein Wissen aus früheren Fällen rekonstruierte ich den Tathergang neu: Ötzi war kein Mordopfer, sondern starb durch einen tragischen Jagdunfall – verursacht von seinem Jagdkollegen, den ich symbolisch «Klah» nenne.
Diese Erkenntnis war ebenso überraschend wie schlüssig – und sie zeigt einmal mehr, wie viel sich entdecken lässt, wenn man dort gräbt, wo niemand sucht.